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Benjamin Moravec

Kunstmuseum, Heidenheim

03.03.24, 11:00 Uhr

Die Ränder der Fiktion
Die Gemälde Benjamin Moravecs zeichnen sich durch einen bühnenhaften Bildaufbau aus. Fragmente der Realität werden zu Stellwänden oder flachen Kästen, in deren Zentren einzelne Gegenstände, Figuren, Szenen oder Tiere vereinzelt positioniert und dadurch sinnbildhaft aufgeladen werden. Der gebürtige Franzose entnimmt die Motive dem Netz, bearbeitet und positioniert sie in einem ersten Schritt mit Hilfe einer Software und übersetzt sie anschließend in Malerei. Auf diese Weise gelingt es dem Nürnberger, Reales und Irreales, Virtuelles und Wirkliches miteinander zu vermischen.
Moravecs Werke sind Ausdruck eines zeitgenössischen Umgangs mit Bildern. Denn dieser hat sich in der Gegenwart stark gewandelt. Angesichts einer zunehmenden Digitalisierung ließe sich fragen, wie konsistent die Realität noch ist und ob wir nicht längst in einer Welt der Simulacren leben.
In den ausgestellten Gemälden findet auf der einen Seite eine Auseinandersetzung mit der uns umgebenden Bilderflut statt, auf der anderen Seite sind sie aber auch ein Versuch eines Gegenmodells. Die starke Fokussierung auf einzelne Motive lässt darüber nachdenken, ob diese entleert sind oder noch als Bedeutungsträger dienen und von uns mit Sinn gefüllt werden können.

Veranstaltungsort

Kunstmuseum

Marienstraße 4
89518 Heidenheim -

Kontakt

Veranstalter

Kunstmuseum

Marienstraße 4
89518 Heidenheim -

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